PaaS-Kostenrechner: Plattform oder eigener Server?
Was kostet Ihre App pro Monat auf einer gehosteten Plattform und was auf dem eigenen Server mit PaaS, inklusive Admin-Zeit? So füllen Sie die Felder aus.
PaaSVeröffentlicht
Rechner
Was kostet Ihre App im Monat?
Die Felder sind mit runden Beispielwerten vorbelegt. Tragen Sie die aktuellen Preise Ihres Anbieters ein, die Rechnung aktualisiert sich sofort.
Summe A
–
– pro Jahr
Summe B
–
– pro Jahr
–
Ohne Steuern. Admin-Zeit ist bei B eingerechnet, weil Updates, Backups und Ausfälle sonst unsichtbar bleiben.
Der Rechner oben vergleicht, was Ihre Anwendung im Monat auf einer gehosteten Plattform kostet (Variante A) und was der Betrieb auf einem eigenen Server mit selbst gehostetem PaaS wie Coolify oder Dokku kostet (Variante B). Er addiert Dienste, Datenbanken und Zusatzposten und rechnet bei Variante B die Zeit für die Serverpflege mit ein. Anbieterpreise sind bewusst nicht hinterlegt: Tragen Sie die aktuellen Werte von der Preisseite Ihres Anbieters ein, das Ergebnis aktualisiert sich sofort.
Warum die Admin-Zeit dazugehört
Viele Preisvergleiche stellen die Monatsgebühr einer Plattform neben den Preis eines virtuellen Servers und erklären den Server zum Sieger. Dabei fällt unter den Tisch, was die Plattform Ihnen abnimmt: Betriebssystem-Updates, Sicherheitspatches, Backups, Zertifikate, Überwachung und die gelegentliche Störung am Wochenende. Auf dem eigenen Server erledigt das jemand aus Ihrem Team. Der Rechner macht diese Arbeit sichtbar, indem er Admin-Stunden mit einem internen Stundensatz multipliziert.
Was eine Plattform genau übernimmt, erklären Was ist PaaS? und der Vergleich PaaS, IaaS oder Serverless?.
Variante A ausfüllen: gehostete Plattform
Dienste (Web, Worker, Cron …). Zählen Sie jede Komponente, die als eigene Instanz läuft: die Web-App, jeden Hintergrund-Worker, Cronjobs als eigene Dienste, eine separate API. Dauerhaft laufende Vorschau-Umgebungen zählen mit.
Preis je Dienst / Monat. Die benötigte Instanzgröße laut Preisseite. Sind die Dienste unterschiedlich groß, nehmen Sie einen Durchschnitt oder verteilen Sie die Summe auf die übrigen Felder. Bei nutzungsbasierten Plattformen schätzen Sie einen typischen Monat aus den dokumentierten Sätzen für Arbeitsspeicher, CPU und Traffic.
Managed-Datenbank / Monat. Der Preis des Datenbank-Tarifs für den Produktivbetrieb, inklusive Standby oder Backup-Option, falls nötig. Entwicklungsdatenbanken eignen sich selten für echte Daten.
Sonstiges / Monat. Alles Weitere auf der Rechnung: Traffic über dem Kontingent, dauerhafter Speicher, Build-Minuten, Team-Sitze oder Workspace-Tarife, Log-Aufbewahrung, Add-ons.
Variante B ausfüllen: eigener Server mit selbst gehostetem PaaS
Anzahl Server. Für viele kleine Apps genügt ein Server. Ein zweiter lohnt sich, wenn Sie Dashboard und Builds von den laufenden Apps trennen oder die Datenbank separat betreiben wollen.
Preis je Server / Monat. Der aktuelle Monatspreis der passenden Servergröße laut Anbieter. Achten Sie darauf, ob der Preis die Umsatzsteuer enthält und wie viel Traffic inklusive ist. Manche Anbieter weisen Preise brutto aus, andere netto und in US-Dollar. Anbieter mit Rechenzentren in Europa finden Sie im VPS-Vergleich für Entwickler.
Backups, Speicher, Sonstiges / Monat. Objektspeicher für externe Datenbank-Backups, Server-Snapshots, zusätzliche Volumes, ein Monitoring-Dienst, gegebenenfalls Domain und DNS.
Eigene Admin-Stunden / Monat. Schätzen Sie ehrlich. Routine-Updates und Kontrollen kosten jeden Monat Zeit, dazu kommt ein Durchschnittsanteil für Störungen und größere Updates. Wer neu ins Selbsthosten einsteigt, unterschätzt diesen Wert in den ersten Monaten fast immer.
Interner Stundensatz. Was eine Stunde dieser Person Ihr Unternehmen kostet oder was Sie einem Kunden berechnen würden.
Währung. EUR, USD, GBP oder CHF für die Anzeige. Umgerechnet wird nicht: Tragen Sie alle Werte in der gewählten Währung ein.
Das Ergebnis lesen
Angezeigt werden Monats- und Jahressumme beider Varianten und um wie viel die günstigere vorn liegt. Drei Muster sind typisch:
- Eine kleine App: Der Unterschied ist meist gering, mit Admin-Zeit gewinnt oft die gehostete Plattform.
- Viele kleine Apps: Ein Server verteilt seine Kosten auf alle, Variante B zieht davon, solange die Admin-Zeit stabil bleibt.
- Eine große, stark genutzte App: Feste Serverkapazität ist häufig günstiger als Plattformpreise, aber Datenbankbetrieb und Verfügbarkeit werden zur ernsthaften Aufgabe.
Geld ist nicht das einzige Kriterium. Eine gehostete Plattform bringt Rollbacks, Skalierung und Bereitschaftsdienst des Anbieters mit, der eigene Server volle Kontrolle über Standort und Software. Die Abwägung beschreiben wir unter PaaS selbst hosten, gehostete Optionen im Vergleich der Heroku-Alternativen.
Tipps für eine realistische Schätzung
- Echte Rechnungen nutzen: Läuft die App schon irgendwo, zeigen die Rechnungen Traffic und Speicher, die auf Preisseiten fehlen.
- Wachstum durchspielen: Rechnen Sie für heute und für die erwartete Größe in zwölf Monaten.
- Puffer einplanen: nutzungsabhängige Posten mit Aufschlag in die Felder für Sonstiges.
- Gleiches mit Gleichem vergleichen: Enthält Variante A eine Datenbank mit automatischen Backups, braucht Variante B ebenfalls ein Backup-Budget.
- Ausstiegskosten bedenken: Ein späterer Umzug kostet Zeit. Eine etwas teurere, aber leicht verlassbare Lösung kann am Ende günstiger sein.
Häufige Fragen
Warum enthält der Rechner keine Anbieterpreise?
Plattformpreise ändern sich häufig. Ein veralteter Standardwert würde ein falsches Ergebnis mit scheinbarer Sicherheit liefern. Die aktuellen Zahlen von der Preisseite einzutragen dauert eine Minute und hält das Ergebnis korrekt.
Welchen Stundensatz setze ich für die Admin-Zeit an?
Was eine Stunde der Person, die die Arbeit erledigt, Ihr Unternehmen kostet, oder was Sie einem Kunden dafür berechnen würden. Für Gründerinnen und Gründer zählt die Opportunitätskosten-Frage: Was würde diese Stunde sonst bringen?
Sind Steuern enthalten?
Nein. Tragen Sie für beide Varianten Nettopreise ein, damit sie vergleichbar sind. Viele US-Plattformen rechnen in US-Dollar ab. Die Währung lässt sich umstellen, Wechselkurse rechnet der Rechner aber nicht um.
Wie gehe ich mit nutzungsbasierten Plattformen um?
Schätzen Sie einen typischen Monat anhand der dokumentierten Sätze für Arbeitsspeicher, CPU und Traffic und tragen Sie das Ergebnis als Preis je Dienst oder als einen Gesamtdienst ein. Für Lastspitzen kommt ein Puffer in das Feld „Sonstiges“.
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